Egon Schiele – Die Künstlerbiographie

Egon Schiele: Männlicher Akt - SelbstporträtDer österreichische Maler und Grafiker Egon Schiele wurde am 12. Juni 1890 als Sohn eines angesehenen Bahnbeamten in Tulln an der Donau geboren. Er hatte drei Schwestern, die Älteste starb bereits im Alter von zehn Jahren. Schiele besuchte zunächst die Tullner Volksschule und im Anschluss daran erst ein Realgymnasium und später das Gymnasium in Klosterneuberg. Dort entdeckten seine Lehrer sein außerordentliches Talent.

Im Jahre 1906 begann er sein Studium an der „Akademie der Bildenden Künste“ in Wien. Nur ein Jahr später lernte er Gustav Klimt kennen, mit dem ihm bereits nach kurzer Zeit eine enge Freundschaft verband. Auch seine erfolgreiche Ausstellung im Jahre 1909 erinnerte stark an den künstlerischen Stil von Gustav Klimt.

Kunstdrucke von Egon Schiele finden Sie auf dieser Website: http://www.art-trade.de/Kuenstler/Schiele/

1911 verließ Schiele Wien und zog mit seinem Modell Wally Neuzil nach Krumau (Böhmen). Die Altstadt von Krumau gehörte zu dieser Zeit zu seinen beliebtesten Motiven. Wegen seiner wilden Ehe und der Tatsache, dass er häufig Aktbilder mit sehr jungen Mädchen malte, wurde er dort allerdings von der Stadtbevölkerung abgelehnt. Daraufhin verließ er gemeinsam mit Wally Neuziel die Stadt wieder und zog nach Neulengbach in der Nähe von Wien.

Egon Schiele: Sitzendes PaarNur wenige Monate später wurde Egon Schiele wegen der angeblichen Verführung eines minderjährigen Mädchens verhaftet. Der Vorwurf wurde zwar nie bewiesen, aber da ihm das Gericht zusätzlich unterstellte, unsittliche Zeichnungen zu verbreiten, blieb er insgesamt 24 Tage in Haft. Aus dieser Erfahrung resultierte sein beeindruckendes Werk „Selbstbildnis als Gefangener“.

Deko-Anregung: Außergewöhnliche Werke für die eigene Wand zuhause bietet http://www.druckaufleinwand.org., z.B. von tollen deutschen Landschaften. Außerdem können wir empfehlen, gute kostenlose Fotos individuell auf Leinwand drucken zu lassen.

Im Juni 1915 heiratete Schiele Edith Harms und wurde zum Militär einberufen. Nach der Grundausbildung und einer Tätigkeit als militärischer Schreiber organisierte er anschließend ein halbes Jahr lang Kriegsbilderausstellungen für das Heeresmuseum und widmete sich weiterhin der Malerei.

Nachdem im Juni 1918 sein Freund Gustav Klimt starb, feierte Schiele große Erfolge mit seinen Werken und Ausstellungen.
Am 31. Oktober 1918 verstarb Schiele im Alter von 28 Jahren an der Spanischen Grippe. Drei Tage zuvor war auch seine hochschwangere Ehefrau der gleichen Krankheit erlegen.

Ein Egon-Schiele-Museum gibt es heute übrigens im österreichsichen Tull: http://www.egon-schiele.eu, das täglich von 10 bis 17 Uhr besucht werden kann. Auch an Sonn- und Feiertagen.

Kreative Fotografien entwickeln lassen

Nun hat jeder zweite in Deutschland eine digitale Kamera – die Objektive in Handys nicht einbezogen.. Doch nur die wenigsten Fotos betrachten wir öfter als drei bis vier mal, dann verschwinden sie in den unergründlichen Weiten der Festplatten und Speicherkarten. Doch ist es relativ kostenwirksam, Digitalfotos online zur Entwicklung geben zu lassen. Nebst Fotolabors wie Photobox, 4Foto oder MyPrinting haben Kunden die Auswahl nebst allen erdenklichen Formaten für die Entwicklung von Fotos. Weiterlesen »

Wein in der Kunst

Wein, die Muse der Künstler beflügelt seit Generationen Dichter, Maler und andere Künstler bei ihrem Schaffen. Aber nicht nur die Beflügelung durch solch edle Tropfen ist in der Welt der Kunst zu entdecken, sondern auch das Motiv Wein. Künstler der unterschiedlichsten Professionen befassen sich mit Reben, Trauben, Flaschen, Accessoires, Weinkellern und vielen anderen Motiven aus der Welt des Weines.

Künstlerische Weinetiketten
Château Mouton-Rothschild ist wohl eines der renommiertesten Weingüter der Welt. Doch nicht nur der Wein, der auf diesem Weingut im Bordeaux erzeugt wird ist etwas ganz Besonderes, sondern auch die Aufmachung der Etiketten von Mouton-Rothschild. Seit 1945 trägt jeder Jahrgang dieses berühmten Bordeaux-Weines ein von einem bekannten Künstler gestaltetes Etikett. Jean Hugo, Salvador Dali, Georges Braque, Joan Miro und Marc Chagall sind einige der großen Namen, die in der Vergangenheit jeweils das Etikett für einen Jahrgang gestaltet haben.

Wein in der Dichtung
Wein in der Kunst findet sich in mannigfaltiger Weise in den Bereichen Dichtung und Film. Dichter und Schriftsteller greifen immer wieder das Thema Wein auf und machen es zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Werke. Ob es sich dabei um Gedichte handelt, die den Wein preisen oder um Kriminalromane, die in der Weinszene finden, die Varianten sind äußerst vielfältig.
Auch im Film spielt das Motiv Wein immer wieder eine bedeutende Rolle, wohl nicht zuletzt, weil sich immer mehr Schauspieler und Regisseure als Winzer versuchen.

Wein im Bild
Nicht nur Wein-Etiketten und Filme, die sich mit dem Thema Wein beschäftigen, sind in der Welt der Kunst zu finden. Wein in der Kunst hat auch für den Bereich der Malerei und Fotografie große Bedeutung. Weinberge, Reben und Weingüter liefern immer wieder Motive für Künstler aus diesen Bereichen.

Bob Dylan

Bob Dylan gehört zu den einflussreichsten Musikern des 20. Jahrhunderts und ist nicht nur als Rockmusiker weltberühmt, sondern auch als Folkmusiker, Dichter und Maler. Bob Dylan wurde am 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, USA geboren und heißt eigentlich mit bürgerlichem Namen Robert Allen Zimmerman. Neben Gitarre spielt der Musiker Bob Dylanauch Klavier und Mundharmonika und begeistert seine Fans noch heute.
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Arsmundi Gutschein

Auf Grund der gut aufgebauten Homepage des www.Arsmundi Webshops findet jedermann sich bald zurecht und sichten Ihre favorisierten Artikel und Marken-Highlights ohne größere Mühen.

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Die Produktpalette ist erstaunlich groß und geht bei Arsmundi von Kunst über gedruckte Poster und Bilder bis zu Wandbildern auf Leinwand.
Arsmundi ist der beste Shop für Sparfüchse. Mit Arsmundider Wertmarke kann man hier geschwind und bequem das ideale Produkt herausfischen. Man muss nur das Stichwort für das Produkt seiner Wünsche in die Suchleiste eingeben, und schon erscheint die ganze Auswahl auf Ihrem Bildschirm. Somit kann man unschwer Preise und Qualität miteinander abwägen und sich für das billigste Angebot entscheiden. Mit dem Bon kann man sich unter Umständen sogar eine Variante leisten, die ohne den Arsmundi Gutschein zu teuer gewesen wäre.

Bei Arsmundi gibt es: Poster, Kunst, Kunstdrucke, Schmuck, Bilder, Bildnisse, Wandbilder, Deko, Skulpturen, und vieles mehr.

Sowie man sich entschieden hat, muss man, falls man noch nicht registriert ist, einfach die gewünschte Lieferadresse eingeben, den Gutscheinaktivieren, eine Zahlungsmöglichkeit angeben und flugs macht sich Ihre Lieferung auf zu Ihnen nach Hause. Arsmundi ist ein hervorragend benoteter Online-Shop, auf den man wirklich bauen kann. Die Besteller geben dem Shop durchgehend gute Bewertungen und sind wunschlos glücklich.

Bei Arsmundi kann man die Lieferung natürlich auch zurückgeben, wenn man einen Gutschein eingelöst hat. Wenn man , egal ob Sie Wandbilder kaufen möchten bei Arsmundi.de beziehen will, sollte man auf jeden Fall den Gutschein von Arsmundi einlösen. So kann man einen Haufen einsparen und den preiswertesten Handel abschließen.

Arsmundi versendet auch in einige Länder der EU, die Versandgebühren unterscheiden sich von Land zu Land.

Foto Collage drucken

Foto Collagen stellen eine tolle Möglichkeit, die schönsten Fotos miteinander zu kombinieren und gesammelt zu betrachten. Bei der Foto Collage muss man sich für den Bilderrahmen oder das Fotoposter nicht für EIN Lieblingsfoto entscheiden, sondern kann sich eine schöne Ansammlung der schönsten Bilder zusammenstellen. Stichwort: Leinwand drucken!

Die Foto Collage stellt darüber hinaus natürlich auch eine sehr schöne, wie auch persönliche Geschenkidee dar! Die schönsten Fotos vom Urlaub oder Ausflug mit Freunden lassen mit der Foto Collage schön zusammenbringen und zu einem Geschenk mit Erinnerungswert hinzufügen.

Die Foto Collage eignet sich so für nahezu jeden Anlass und hält in einem schönen „Rahmen“ die schönsten Erinnerungen fest.

Foto Collage drucken – so funktioniert’s

Für das Drucken der eigenen und persönlichen Foto Collage gibt es mittlerweile eine Reihe von Online Fotolabors, Onlineshops und Anbietern. Mit dem praktischen und übersichtlichen Preisvergleich verschaffe ich mir einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Anbieter, Angebote und Preise. Durch die farbliche Hervorhebung des jeweils günstigsten Preises sehe ich auf einen Blick das günstigste Angebot.

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Mit dem nebenstehenden Link navigiere ich auf die Website meines favorisierten Anbieters, den ich mir auf einer Seite wie Fotocollageerstellen.net rausgesucht habe.

Dort kann ich sogleich mit der Gestaltung meiner ganz persönlichen und individuellen Foto Collage beginnen. Die meisten Onlineshops bieten hierzu verschiedene Vorlagen mit unterschiedlichen Layouts an. In die Vorlagen kann ich sodann meine eigenen Fotos reinladen. Dazu lade ich über den Onlineshop einfach und bequem im Handumdrehen meine gewünschten Fotos für die Collage direkt von meinem Computer hoch.

So ordne ich meine Lieblingsfotos nach meinen Vorstellungen auf der Collage an. Der Druck erfolgt auf hochwertigem, wie auch UV-beständigem Fotopapier.

Habe ich mein „Werk“ fertig gestellt, bleibt eigentlich nur noch der Klick auf „Bestellen“. So einfach und schnell erstelle und lass ich meine Foto Collage drucken. Damit habe ich gleich das passende Geschenk zur Hand oder verschönere mir meine eigenen vier Wände.

Walasse Ting

Walasse Ting wurde am 13. Oktober 1929 in Schanghai geboren. Der chinesisch-amerikanische Künstler und Dichter ist insbesondere für seine farbenfrohen Gemälde und Kunstdrucke bekannt. Seine liebsten Motive waren nackte Frauen, Katzen, Vögel und andere Tiere. Walasse Ting starb am 17. Mai in seinem Geburtsort Schanghai.

Ting verließ China 1946 und lebte eine Zeit lang in Hongkong. Dann, ab 1952, hatte er einen ständigen Wohnsitz in Paris. Hier arbeitete  Ting mit Künstlern wie Karel Appel, Asger Jorn und Pierre Alechinsky. Die Mitglieder der Avantgarde -Gruppe CoBrA  prägten den weiteren Stil Tings Gemälde.

Im Jahr 1957 zog er nach Amerika und ließ sich in New York nieder. Dort wurde sein Schaffen beeinflusst durch die moderne Pop-Art und den abstraktem Expressionismus.  Er lebte anschließend, in den 1990er Jahren in Amsterdam, pendelte aber regelmäßig bewegt zwischen dort und New York.

Ting begann in erster Linie mit abstrakten Gemälden, aber den Großteil seiner seit Mitte der 1970er Jahre populären Werke enthält Anteile einer darstellenden Kunst. Er malte mit  chinesischen Pinseln und benutzte hauptsächlich Acrylfarbe. Nach seinen internationalen Erfahrungen, kehrte Ting an seinen Geburtsort Schanghai zurück, wo er am  17. Mai 2010 mit 80 Jahren starb.

Er ist Autor von 13 Büchern, sein wohl bekanntestes ist „One Cent Life“ (EW Kornfeld, 1964) ein Portfolio von 62 Original-Lithographien von 28 Künstlern. Wer nach Acrylglasbildern von Walasse Ting sucht, sollte sich einmal bei Whitewall umsehen.

Bis heute sind Wallasse Tings zahlreiche Gemälde vor allem als Kunstdrucke beliebt. Aufgrund des lebendigen Farbenspiels und der eingängigen Motive sind sie gern gesehener Wandschmuck.

Viele von Tings Werken blieben unbenannt. Ansonsten tragen die vielen Gemälde Titel wie diese:

  • Singing in the morning
  • Parrots in blue
  • Liegende Frau mit blauem Haar
  • Liegende Frau mit Katze
  • Rote Blumen mit Katze

Horst Janssen

Horst Janssen wurde am 14. November 1929 in Hamburg geboren. Am 31. August 1995 starb Jannsen, ebenfalls in Hamburg. Er war ein bedeutender deutscher Zeichner und Grafiker. Trotz künstlerischer und technischer Experimentierfreudigkeit  finden sich in den Gemälden und Kunstdrucken Jannssens deutlich traditionell-graphische Elemente. Seine individuelle Ausdrucksweise brachte er zur Perfektion.

Janssens künstlerische Begabung wurde zuerst durch den Zeichenlehrer Hans Wienhausen erkannt und gefördert. Nach dem Tod seiner Eltern wurde er als Vollwaise von Anna Janssen adoptiert, der jüngeren Schwester seiner Mutter. 1945 zog Horst Janssen nach Hamburg zu seiner Adoptivmutter, die er später als „Tantchen“ in Sprache und Gemälde verewigte. Sie finanzierte sein Kunststudium.

1946 begann er ein Studium an der Landeskunstschule in Hamburg. Von Beginn an war er Meisterschüler von Alfred Mahlau. Der vermittelte Jannssen die ersten Aufträge, meist traditionelle, Porträts und Gemälde. Janssens erste Zeichnung wurde 1947 als Kunstdruck in der Wochenzeitung „Die Zeit“ veröffentlicht.

Im Jahre 1948 veröffentlichte Janssen zusammen mit Rolf Italiaander seine erste Publikation in Buchform, er illustrierte das Kasperle-Buch „Seid ihr alle da?“. 1950 wurde sein Sohn Clemens Gutsche geboren. Zu dieser Zeit experimentierte Janssen mit monotypieartigen Holzschnitten, sein Vorbild war hier Edvard Munch. Neben Tierdarstellungen dominierte in seinen Gemälden, Kunstdrucken und sonstigen Werken das Thema Mann und Frau. 1952 erhielt Janssen das Hamburger Lichtwark-Stipendium, nachdem er ein Jahr zuvor von der Landeskunstschule ohne akademischen Abschluss relegiert worden war.

In den 1960er Jahren erfuhr Janssens Werk erste größere Beachtung. Er erhielt 1964 den Kunstpreis der Stadt Darmstadt und 1965 gemeinsam mit Paul Wunderlich den Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg. Im selben Jahr fand die erste große Werkschau seiner Handzeichnungen, Holzschnitte, Lithografien und Radierungen in der Kestner-Gesellschaft in Hannover statt. Janssens Werk wurde und wird nicht nur in Deutschland, sondern in aller Welt ausgestellt.

Einige Werke:

  • Landschaften. Verlag St.Gertrude, Hamburg 1989
  • Eros Tod und Maske. Verlag St. Gertrude, Hamburg 1992
  • Nature Morte, Verlag St. Gertrude, Hamburg 1993
  • Das Tier. Verlag St. Gertrude, Hamburg 1995
  • Freunde und andere. Verlag St. Gertrude, Hamburg 1996
  • Das Plakat 1957-1994. Verlag St. Gertrude, Hamburg 1999

François Auguste René Rodin

François Auguste René Rodin war ein französischer Bildhauer und Zeichner. Er wurde am 12. November 1840 in Paris geboren.  Am 17. November 1917 starb er in Meudon.

Weniger seine Gemälde werden heute als Kunstdrucke gehandelt, sondern vielmehr Aufnahmen seiner Plastiken und Skulpturen. Mit ihm begann nämlich das Zeitalter dieser modernen Form der Kunst.

Rodin stammte aus einer konservativen Beamtenfamilie. Sein Vater arbeitete in der Polizeiverwaltung. Mit 13 Jahren wurde Rodin 1853 Schüler der École Spéciale de Dessin et de Mathématiques. Im darauf folgenden Jahr wechselte er an die École des Arts Décoratifs. Dort blieb er bis 1862. Während dieser Zeit versuchte er mehrmals vergeblich mit seinen Gemälden als Student an der berühmten École nationale supérieure des beaux-arts de Paris aufgenommen zu werden.

Als 1862 seine Schwester starb, geriet Rodin in eine Lebenskrise, und er trat dem Orden Pères du Saint-Sacrement bei. Doch schon beim Eintritt in den Orden wurde er für sein künstlerisches Schaffen für alle Zeit freigestellt.

Zwei Jahre später wurde Rodin Schüler von Albert-Ernest Carrier-Belleuse. Er folgte seinem Meister 1870 nach Brüssel. In dieser – zunächst – sehr fruchtbaren Zusammenarbeit entstanden einige Gemälde und Kunstdrucke. Aber die künstlerische Auseinandersetzung wuchs zu einem handfesten Streit aus. Rodin trennte sich 1870 von Carrier-Belleuse. Ab dieser Zeit erfuhr Rodin durch öffentliche Aufträge auch seine erste künstlerische Anerkennung.

In den Jahren 1875/76 unternahm Rodin eine Studienreise nach Italien, um das Geheimnis Michelangelos zu entschlüsseln. Dessen Gemälde und Kunstdrucke faszinierten ihn. 1877 kehrte er wieder nach Paris zurück, unter anderem, um Frankreichs gotische Kathedralen zu studieren. Die Porzellanmanufaktur in Sèvres nahm Rodin für die Jahre 1879/82 unter Vertrag. 1883 lernte Rodin Camille Claudel kennen. Sie wurde zuerst seine Schülerin, später seine Geliebte.

1894 ließ sich Rodin in Meudon nieder und scharte dort einen Kreis junger Schriftsteller und Künstler um sich. Neben Gemälden und Malereien, standen aber vor Allem Plastiken im Vordergrund. „Sie sind es, der in unserem Jahrhundert die glorreichste, die vollendetste Verkörperung der plastischen Kunst darstellt”, so der zeitgenössische prominente Kunstkritiker Octave Mirbeau zu Rodin.

Um die Jahrhundertwende nahm Rodin an den frühen Ausstellungen der Pastel Society teil. Bei der Weltausstellung in Paris 1900 wurden im Pavillon Rodin 171 seiner Werke präsentiert. Im Jahr 1904 lernte er die Malerin Gwen John aus Wales kennen, sie wurde sein Modell und für etwa zehn Jahre seine Geliebte. In den Jahren 1905/06 war Rainer Maria Rilke als Privatsekretär Rodins tätig. Im Pariser Hôtel Biron installierte Rodin 1907 ein weiteres Atelier, das heute als Musée Rodin zu besichtigen ist.

Im Alter von 76 Jahren heiratete Rodin im Januar 1917 seine langjährige Lebensgefährtin Rose Beuret, die jedoch bereits im Februar an einer Lungenentzündung starb. Am 17. November 1917 starb Auguste Rodin in Meudon.

Neben dem Musée Rodin in Paris widmen sich das Musée Rodin in Meudon und das Rodin Museum in Philadelphia dem Leben und Werk des Künstlers. Eine umfangreiche Sammlung seiner Arbeiten ist zudem im Nationalmuseum für westliche Kunst in Tokio zu sehen.

Auguste Rodin gilt als ein bedeutender Wegbereiter der Moderne. Er setzte neue Maßstäbe vor allem auf dem Gebiet der plastischen Kunst. Aber auch Gemälde und Kunstdrucke seiner Nachfolger beeinflusste er auf verschiedenste Weise.

Werke:

  • 1863 Büste des Peter Eymard
  • 1864 Der Mann mit der gebrochenen Nase
  • 1875/76 Das Eherne Zeitalter
  • 1877 Der Besiegte
  • 1878 Johannes der Täufer
  • 1879 Ruf zu den Waffen
  • 1882 Büste des Bildhauers Jules Dalou
  • 1893 Balzac, Aktstudie
  • 1884 Denkmal der Bürger von Calais
  • 1878 Schreitender Mann
  • 1880 Adam oder der große Schatten
  • 1880 Der Denker
  • 1881 Eva
  • 1881 Die drei Schatten
  • 1884 Fugit amor
  • 1884 Ewiger Frühling
  • 1885 Geiz und Wollust
  • 1885 Das Höllentor
  • 1885 Die Danaide
  • 1885 Toilette der Venus
  • 1886 Faun und Nymphe
  • 1886 Der Kuss
  • 1887 Die Zentaurin
  • 1889 Das ewige Idol
  • 1894 Christus und Magdalena
  • 1895 Der Fall eines Engels
  • 1897 Denkmal für Balzac
  • 1905 Paolo und Francesca
  • 1907 Büste der Helene von Nostitz
  • 1908 La Cathédrale
  • 1909 Denkmal für Victor Hugo
  • 1909 Torso einer jungen Frau
  • 1910 Tanzstudien

Jean Guichard

Jean Guichard wurde am 28. April 1952 in Paris geboren. Er ist ein französischer Künstler der Gegenwart. Statt Gemälde sind Guichards Kunstwerke seit jeher Fotografien. Besonders beliebt sind die Kunstdrucke seiner Leuchtturm-Bilder.

Guichard war von früh auf fasziniert von fernen Ländern. Dies war auch der Grund, der ihn bewegte seinen Wehrdienst bei der Marine zu leisten. Neufundland und Grönland zählten zu seinen zahlreichen Standorten. Dort erwarb er auch seine erste Nikon. Finanzieren konnte er diese erste Kamera durch den Verkauf von Fotos an die Crew – Hier begann Jean Guichards Karriere als Foto-Künstler.

Nach der Marine-Zeit trat Guichard als Fotograf in das PR-Amt des Wirtschaftsministerium ein. Er begleitete in dieser Eigenschaft den damaligen Minister auf seinen Reisen. Auf dem Gebiet der Fotoreportage sammelte er für seinen weiteren Werdegang wertvolle Erfahrungen.

In den Jahren 1977 bis 1984 war er als Fotojournalist für die Agentur Sygma tätig, für die er viele Reportagen und eine Reihe von Prominenten-Porträts schuf. Beispielsweise von Eric Tabarly, Jacques Chirac, Jacques Delors, Marie-France Garaud, André Giraud, François Mitterrand oder René Monory.

Der vielseitige Künstler lieferte der Agentur Reiseberichte (Afrika, Argentinien, Antarktis, Australien), deckte sportliche Ereignisse, internationale Nachrichten, Kriegsgeschehnisse und dergleichen ab. Er platzierte seine Fotografien auf Titelseiten renommierter Pressemedien. Le Figaro Magazine, Paris Match, VSD, Newsweek, oder Time zählen dazu. Auch deutsche Illustrierte, wie die Bunte oder der Stern zählten zu seinen Abnehmern. Durch diese Präsenz schuf er die Grundlage dafür, dass seine Kunstdrucke später sehr schnell kursierten.

Ende der 80er Jahre begann  Jean Guichard mit seinen berühmten Leuchtturm-Fotografien.  1989 nahm er im bretonischen Département Finistère sieben Bilder des französischen Leuchtturmes „Phare de la Jument“ auf. Er fotografierte während eines Sturmes bei Windstärke 10 und gelangte mit dieser Fotokette zu Weltruhm. Sie zeigen, wie eine an dem Turm hochschlagende Welle den Leuchtturmwächter Théodore Malgorne zu erfassen droht. Malgorne hatte das Geräusch von Guichards Hubschrauber für das des Rettungshubschraubers gehalten und schaute aus der geöffneten Tür. Er erkannte seinen Fehler rechtzeitig und zog sich zurück, bevor die Welle über ihm zusammenschlagen konnte. Das Werk brachte Guichard den zweiten Preis des World Press Photo Awards (Pressefoto des Jahres) ein.

Das erste Buch mit Fotos über Leuchttürme gab Guichard 1992 unter dem Originaltitel „Phares“ bei Ouest-France heraus. Es wurde mehrmals prämiert.  Es folgten unter anderem zwei Fotobände über Ägypten bei dem Verleger Solar.

Guichard setzt sich auch weiterhin mit dem Thema der Leuchttürme auseinander. Bekannt sind auch seine Bilder des bretonischen Leuchtturms Le Four. Diese werden oft in einer Serie von drei Bildern abgedruckt, in deren Verlauf eine Welle am Leuchtturm zusammenschlägt und fast die ganze Länge des Turms einhüllt. Kunstdrucke und Poster von Guichards imposanten  Fotoreihen zieren heute viele Wohnräume.

Kunstliebhaber schätzen im Besonderen die Leuchtturmreihe. Im Zusammenklang stünden die Naturgewalt des Meeres, die nostalgische Symbolkraft des Leuchtturmes und die modernen Technik der präzisen Fotografie.

Guichard präsentiert eine gegenwärtige Kunstform, die  heutzutage durchaus an einer Wand mit traditionellen Kunstdrucken, etwa  Gemälden von Rembrandt, hängen darf.

Einige seiner Werke:

  • Pierres noires, mer d’lroise, 25 janvier 2001
  • L’Abeille flandre dans le passage de Fromveur, Ouessant, 2001
  • Phare de Fanad Head, Irlande
  • Phare de Slyne Head, Galway, Irlande

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