August Macke

August Robert Ludwig Macke wir am 3. Januar 1887 als Sohn des Ingenieurs August Macke und dessen Frau Florentine in Meschede geboren.
Er studiert an der Düsseldorfer Kunstakademie und der Kunstgewerbeschule. Während des Studiums entwirft er Kostüme und Bühnenbilder für das Düsseldorfer Schauspielhaus. 1907 reiste er zum ersten mal nach Paris, wo er sich intensiv mit dem französischen Impressionismus auseinander setzte. Fasziniert vom Impressionismus erweiterte er seine Ausbildung beim deutschen Impressionisten Lovis Corinth.

In den Jahren 1908 und 1909 leistete er freiwillig einen einjährigen Militärdienst. In dieser Zeit kam sein künstlerisches Schaffen fast vollständig zum erliegen. Im gleichen Jahr heiratete Macke Elisabeth Gerhard und zieht mit ihr an den Tegernsee. Bei einer Ausstellung lernt Macke Franz Marc kennen und betreibt mit ihm einen regen Briefwechsel über Fragen der Kunst.

1910 zog die Familie vom Tegernsee nach Bonn, wo sich Macke ein eigenes Atelier einrichtete. Mehr als 300 Gemälde entstanden während der Zeit in Bonn, von denen sich viele als Kunstdrucke großer Beliebtheit erfreuen.

Macke beteiligte sich an dem neuen Projekt „Der Blaue Reiter“ von Kandinsky und Marc, fühlte sich aber unfair behandelt, als man bei der ersten Ausstellung des Blauen Reiter nur drei seiner Werke ausstellte. Mackes Verhältnis zur Gruppe der Blauen Reiter war immer etwas zwiegespalten. Zum einen war er von Kandinskys Malerei tief beeindruckt, zum anderen kam er mit seiner dominanten Persönlichkeit nicht zu recht. So dass sich Macke bei der zweiten Ausstellung zwar noch beteiligte, sich zu diesem Zeitpunkt aber schon sehr von der Gruppe distanziert hatte.

Die Jahre in Bonn waren für Macke sehr erfolgreich, er stellte viele seiner Gemälde aus und organisierte auch selbst zahlreiche Ausstellungen. 1913 zog er mit seiner Familie nach Hilterfingen am Thuner See, dort wollte er etwas Abstand vom Kunstbetrieb gewinnen und sich in Ruhe auf seine eigenen Gemälde konzentrieren.

Am 8. August 1914, nur wenige Tage nach Beginn des ersten Weltkrieges, wurde August Macke an die Westfront eingezogen und fiel am 26. September 1914 im Alter von nur 27. Jahren.

Zu August Mackes berühmtesten Gemälden und beliebtesten Kunstdrucken zählen:

„Portraitstudie Elisabeth Gerhardt“ (1907)
„Tegernsee-Landschaft“ (1910)
„Stillleben: Hyazinthenteppich“ (1910)
„Spaziergänger am See I“ (1912)