Franz Marc

Franz Moritz Wilhelm Marc, geboren am 8. Februar 1880 in München, war ein deutscher Maler und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus in Deutschland. Kunstdrucke seiner Gemälde sind weit verbreitet und nicht nur bei Kunstkennern beliebt.

Nach seinem Abitur entschied er sich zunächst Philosophie zu studieren und schrieb sich an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ein. Vor Beginn des Studiums musste Marc seinen einjährigen Militärdienst ableisten. In dieser Zeit kam er erstmals in Kontakt mit Pferden, die ihn noch Jahre später beschäftigen werden. Die Zeit beim Militär nutzte er sich Gedanken über seine Zukunft zu machen und entschied sich dann für den Weg des Künstlers. 1900 begann er sein Studium an der Münchner Kunstakademie.

Zusammen mit einem wohlhabenden Studienfreund bereiste Marc 1903 Frankreich. Er genoss es endlich einmal aus München raus zu kommen. In Paris besuchte er zahlreiche Museen und kopierte einzelne Bilder, studierte verschiedene Sehenswürdigkeiten und hielt das städtische Leben in Zeichnungen fest.

1904 verließ Franz Marc das elterliche Haus und richtete sich ein eigenes Atelier ein. Zu dieser Zeit hatte er auch eine sehr innige Affäre mit der neun Jahre älteren und verheirateten Kunstinteressierten Annette von Eckhardt. Auch wenn die Affäre schon bald ein Ende haben sollte, blieb Annette noch Jahre später eine wichtige Person für Marc.

Im April 1906 reiste Marc mit seinem Bruder nach Griechenland. Zwei in München kennengelernte Malerinnen, Maria Franck und Marie Schnür,  folgten ihm nach und es entwickelte sich eine Dreiecksbeziehung. Letztendlich heiratete Marc am 25. März 1907 die fünf Jahre ältere Marie Schnür. Am Tag darauf reiste Marc allerdings völlig überraschend nach Paris und ein Jahr später wurde die Ehe auch schon wieder geschieden.

Nach all den Turbulenten Jahren aus Chaos und Depression entschied sich Marc für einen Neuanfang. Neue Lebensgefährtin war Maria Franck.
Am 18. Dezember 1911 eröffneten Franz Marc, Wassily Kandinski und Gabriele Münter die erste Ausstellung der neu gegründeten Redaktionsgemeinschaft „Der blaue Reiter“.
Ebenfalls 1911 heiratete er seine Lebensgefährtin Maria Franck.

Zu Beginn des ersten Weltkrieges erhielt Marc den Einzugsbefehl. Nach zwei schrecklichen Kriegsjahren wurde Franz Marc 1916 in die Liste der bedeutendsten Künstler Deutschlands aufgenommen und damit vom Kriegsdienst befreit. Am 16. März 1916, ein Tag vor seiner Freistellung, ist Franz Marc jedoch  auf einer Erkundungsmission gefallen.

Bekannte Gemälde Franz Marcs:

Die gelbe Kuh (1911)
Blaues Pferd I (1911)
Zwei Katzen, blau und gelb (1912)
Rote Rehe (1912)

Sehr viele seiner Gemälde sind auch als Kunstdrucke verfügbar und erfreuen sich großer Beliebtheit.