Pierre-Auguste Renoir

Pierre-Auguste Renoir wurde am 25. Februar 1841, als Sohn einer Familie der Arbeiterklasse, in Limoges geboren. Als Renoir drei Jahre alt ist, zieht die Familie nach Paris in die nähe des Louvre. Mit 13 Jahren beginnt er eine Ausbildung zum Porzellanmaler in der er sich sehr geschickt anstellt und man sein Können in der Malerei früh erkennt und fördert.
Bei dem Schweizer Maler Charles Gleyre studiert er von 1861-1864 Malerei. Um seinen kreativen Horizont zu erweitern such er sich jedoch bald darauf neue Vorbilder und findet diese in Gustave Coubet und Diaz de la Pena.

1865 bis 1871 war er mit Lise Trehot zusammen, welche Modell, bei seinem ersten, im Pariser Salon, angenommenen Gemälde „Lise mit dem Sonnenschirm“, stand. Eines von unzähligen Gemälden, die auch als Kunstdrucke zu haben sind.

Renoir befreundete sich mit den Künstlern Claude Monet, Alfred Sisley und Frederic Bazille an und malt mit ihnen im Freien.
Trotz sehr guter Kritiken für seine Gemälde finden sich kaum Käufer, weshalb er 1869 in großer Armut lebt.

Nach dem Krieg von 1870 kehrt Renoir zu seinen Freunden Monet und Sisley zurück und konzentriert sich ganz auf die Malerei. Sowohl Landschaften als auch gesellschaftliche Anlässe machen ihm große Freude. Er versucht in die freudigen Tanzszenen, die viel Bewegung beinhalten, zusätzlich kleine Stillleben ein zubauen. Ein berühmtes Gemälde und Kunstdruck ist zum Beispiel der „Tanz im Moulin de la Galette“.

1870 gelingt ihm endlich der große Durchbruch, als er den Zollbeamten Victor Cocquet und den Verleger Georges Charpentier kennenlernt und Aufträge für Porträts erhält. Durch Madame Charpentier wächst Renoirs Bekanntheitsgrad in der höheren Gesellschaft, so dass er derart viele Aufträge für Portraits erhält, dass es ihm fast schon zu viel wird.
1882 portraitiert er, auf einer Reise nach Italien, den Komponisten Richard Wagner.

Anfang der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts lernt er Aline Charigot kennen mit der er zwei Söhne bekommt.
Nach einer künstlerischen Schaffenskrise und Neuorientierung findet er gegen Ende der 80er Jahre seine Freude an Farben und dem sinnlichen Malen wieder. Den impressionistischen Stil der 1870er lässt er jedoch hinter sich.

Auguste Renoir malt bis zu seinem Tod am 3. Dezember 1919 ,trotz langer schwerer Krankheit, unaufhörlich weiter. Mit etwa 6000 Werken zählt er zu den produktivsten Malern der Kunstgeschichte.

Ein kleiner Auszug von berühmten Gemälden Renoirs:

Der Maler Bazille an seiner Staffelei (1867)
Im Sommer (1868)
Die Schaukel (1876)
Die Welle (1879)
Richard Wagner (1882)
Die großen Badenden (1887)